Ursachen für das Einnässen – Teil 2

Weitere Ursachen warum dein Kind einnässt – von ADH Mangel, Fehlbildungen, medizinischen Erkrankungen, neurologischen und psychische Störungen

Im vorherigen Beitrag hab‘ ich dir erzählt, wie trinken einen Einfluss auf die Blase und das Einnässen haben kann. Manche davon sorgen für ein Einnässen auch am Tag, andere hauptsächlich nachts. In diesem Beitrag kommen weitere Ursachen dazu, die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Reihenfolge der Aufzählung ist wahllos angeordnet.


Inhaltsverzeichnis

  • ADH (antidiuretische Hormon)
  • Fehlbildungen oder Entzündungen des Harntrakts/Harnblase
  • Störung der Innervation der Blase
  • Verstopfung im Darm
  • Der Beckenboden kann nicht entspannen (Sphinkter-Detrusor-Dysfunktion)
  • Vorbeugende WC Gänge (Dranginkontinenz)
  • Das Spielen ist einfach zu spannend (Harninkontinenz bei Miktionsaufschub)
  • Extremes Lachen (Giggle-Inkontinenz)
  • Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport (Stressinkontinenz)
  • Diabetes
  • Sexueller Missbrauch
  • Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD)
  • Psychosoziale Faktoren
  • Vererbung – genetische Prädospition
  • Körperhaltung
  • Spannung im Beckenboden
  • Autonomes Nervensystem
  • Körperwachstum
  • Fußfehlhaltung

ADH (antidiuretisches Hormon)

Dieses Hormon wird im Gehirn gebildet. Genauer gesagt in der Hirnanhangdrüse. Es sorgt dafür, dass dein Körper nachts im Schlaf weniger Urin erzeugt. Die Nieren filtern zwar weiterhin das Blut, aber es wird mehr Wasser wieder zurück aufgenommen als ausgeschieden. Deshalb ist der Morgenurin auch deutlich konzentrierter als der Tagesurin. Von medizinischer Seite spricht man davon, dass der Körper zirka ab dem 3. Lebensjahr diesen “Nachtmodus” ausführen kann. Das heißt, es wird ausreichend ADH gebildet und während dem Schlafen weniger Harn gebildet, den die Blase sammeln soll.

Kinder, die also einen ADH Mangel haben, produzieren nachts gleich viel Urin wie tagsüber. Sie sind außerdem sehr schwer bis nicht erweckbar. Die volle Blase schafft es hier nicht den Körper aufzuwecken und rechtzeitig zum WC zu schicken.

Fehlbildungen oder Entzündungen des Harntraktes/Harnröhre

Die Blase ist von einer Schicht umgeben, welche sie an Ort und Stelle haltet. Diese hat eine Verbindung zum Nabel und zum Schambein. Während der Entwicklung als Embryo kann es vorkommen, dass sich diese Schicht nicht vollständig verschließt. Es kann daher sein, dass zum Beispiel immer wieder wenige Tropfen Urin in der Unterhose sind, weil der Harn über diese Öffnung abfließt. Es sind auch andere Fehlmündungen oder Verengungen eine mögliche Ursache.

Bei Entzündungen des Harntraktes kann der Ringmuskel vielleicht nicht ausreichend das Blasentor verschließen und so kommt es zum unfreiwilligen Harnverlust.

Störung der Innervation der Blase

Jedes Organ wird über Nervenbahnen mit Befehlen versorgt, quasi eine Leitung. Im Falle der Blase gibt die Leitung Informationen an das Gehirn und den Beckenboden weiter. Ich werde immer voller, ich muss mich bald entleeren, ich explodiere gleich, bitte das Blasentor öffnen, ich brauche wieder mehr Platz für neuen Urin, bitte aufwachen, usw.

In manchen Fällen ist diese Leitung gekappt. Beispielsweise bei einer Querschnittlähmung oder Myelomeningocele (MMC), die auch als Spina bifida oder offener Rücken bekannt ist.

Verstopfung im Darm

Eine massive Verstopfung heißt, dass eine große Kotmenge im Enddarm ist. Darm und Blase sind über Faszien (=Bindegewebsschichten) miteinander verbunden. Wird der Durchmesser des Enddarms über längere Zeit erhöht, ändert sich die Spannung in diesem Bindegewebe. Der Verschluss der Blase kann so eventuell schwerer werden oder vielleicht auch nicht mehr ausreichend gemacht werden. Bevor man daher das Einnässen behandelt, muss in diesem Fall der Darm und seine Verstopfung zuerst behandelt werden.

Der Beckenboden kann nicht entspannen (Sphinkter-Detrusor-Dysfunktion)

Eine Störung in der Koordination zwischen dem Schließmuskel und der Blasenwand. Der Schließmuskel, der sich bei der Entleerung öffnen sollte, kann nicht ausreichend entspannt werden. Deshalb wird die Blase nicht komplett entleert und etwas Urin bleibt in ihr zurück. Das nennt man Restharn. Dieser Restharn macht es Bakterien und Viren leichter sich zu vermehren, was unter Umständen zu einer Blasenentzündung führen kann. So muss der Betroffene vielleicht sogar noch öfter aufs WC, hat aber nie das Gefühl entleert zu sein. Weitere Folgen könnten Schmerzen, ein ungewollter Urinverlust (=Überlaufinkontinenz) bis zu einem Rückstau in die Nieren sein.

Vorbeugende WC Gänge (Dranginkontinenz)

Wenn dein Kind recht häufig (mehr als 7 mal täglich) wegen kleiner Mengen zur Toilette muss, spricht man von einer Dranginkontinenz. Ein “vorbeugender” WC Besuch, wie du ihn vlt. vor einem Ausflug machst, kann langfristig dazu führen, dass du dir eine kleine Blase antrainierst. Je häufiger du solche “vorbeugenden” WC Besuche machst, desto wahrscheinlicher entwickelt sich eine Dranginkontinenz. Es kann unter Umständen sogar so weit gehen, dass der Schließmuskel dauerhaft stark angespannt wird. Dann kommt es zu ein bisschen “Mehr-Anspannung”, weil der Druck der Blase größer wird. Plötzlich lässt der Schließmuskel seine ganze Spannung komplett aus und der Urin läuft einfach raus.

Das Spielen ist einfach zu spannend (Harninkontinenz bei Miktionsaufschub)

Das Buch ist gerade so spannend, das Spiel kann gerade nicht unterbrochen werden oder sonst ein GANZ wichtiger Grund, der wichtiger ist, als das Gefühl einer vollen Blase. Es wird dann rumgezappelt, die Oberschenkel zusammengepresst, auf die Fersen gesessen, die Hände gegen die Blase gedrückt, bis es plötzlich zu spät ist. Die Blase kann sich nicht mehr weiter dehnen und “explodiert”.

Extremes Lachen (Giggle-Inkontinenz)

Beim Lachen wird die Muskulatur im Bauch, Rücken und Beckenboden sehr rasch angespannt und entspannt. Bei manchen Kindern kommt die Schließmuskulatur da nicht mehr mit, lässt locker und der Urin läuft aus.

Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport (Stressinkontinenz)

Bei einem plötzlichen Druckanstieg im Bauchraum muss die Muskulatur des Beckenbodens gegenhalten. Manch ein Nieser, Huster oder Sprung/Stoß oder sonst was beim Sport ist da vielleicht zu viel. Die Körperöffnungen sind da die Schwachstellen. Die Schließmuskeln der Blase können dem Druck um Bauchraum nicht standhalten und der Harn geht ungewollt ab.

Diabetes

Es gibt mehrere Arten von Diabetes. Das Trinken von mehreren Litern Wasser sowie die gesteigerte Harnausscheidung können Anzeichen dafür sein. Ebenso das Einnässen am Tag oder nachts.

Sexueller Missbrauch

Kinder, die Opfer von sexuellem Missbrauch wurden, haben häufig auch Funktionsstörungen am Beckenboden. Das Einnässen bei Tag oder Nacht kann eine Folge davon sein.

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD)

Nach traumatischen Erfahrungen insbesondere in den ersten Lebensjahren kann das Einnässen zu einen der Folgen zählen. In einer Zeit in der viele Kinder aus Kriegsgebieten flüchten, sollte man auch diese Ursache für das Einnässen beachten und entsprechende Hilfe anbieten.

Psychosoziale Faktoren

Veränderungen im Familienverband können auch ein Auslöser für das Einnässen sein. Die Geburt eines Geschwisterkindes, ein Umzug, ein Todesfall in der Familie, die Trennung der Eltern und weitere Gründe.

Vererbung – genetische Prädospition

Es gibt kein Gen, das für das Einnässen zuständig ist. Aber Einnässen an sich kommt häufig in der Großfamilie vor. Ein Elternteil oder ein Onkel oder eine Tante die ebenfalls als Kind eingenässt haben. Für Kinder steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ebenfalls betroffen sind.

Körperhaltung

Eine starke Beckenvorneigung sorgt für ein Hohlkreuz. Vorne am Bauch werden daher die Haut und Muskelschichten stärker gedehnt. Auf dem Rücken werden die Muskulatur und Hautschichten verkürzt. Unter Umständen werden die Nerven, die die Blase steuern nicht so gut versorgt und können daher die Befehle nicht so verlässlich weiterleiten.

Diese veränderte Beckenstellung beeinflusst die Haltung des gesamten Körpers. Der Beckenboden bekommt durch die veränderte Beckenstellung auch eine andere Spannungsverteilung. Stell dir vor du liegst in einer Hängematte die an einem Gestell befestigt ist. Wenn beide Aufhängungen auf derselben Höhe sind kann dein Körper sich relativ flach hinlegen und der Druck verteilt sich gleichmäßig zur Mitte hin. Ist eine Seite jedoch höher, „verschiebt“ sie alles in die andere Richtung. Das Liege-Erlebnis ist da nicht dasselbe. Wenn du plötzlich in der Hängematte zu rutschen beginnst oder dein Popo am Boden streift obwohl du entspannt liegen und schwingen möchtest.

Spannung im Beckenboden

Verletzungen am Steißbein oder anderen Knochen des Beckens können einen Einfluss auf die Faszien und Muskulatur des Beckenbodens haben. Die Muskulatur gerät so eventuell aus dem Gleichgewicht und kann ihre Aufgabe, das Verschließen der Harnröhre, nicht mehr verlässlich ausüben.

Autonomes Nervensystem

Die Beckenorgane stehen unter einem großen Einfluss des autonomen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus). Der Parasympathikus sorgt dafür, dass sich die Blase ab einem bestimmten Füllstand zusammenzieht. Sind die Fasern des Parasympathikus im Kreuzbeinbereich “überreizt”, kann es zu einer verfrühten Blasenentleerung kommen.

Körperwachstum

Bei großen, aber auch kleineren Wachstumsschüben verändert sich die Länge von allen Körperstrukturen. Manch ein Kind wird bei größeren Schüben schon mal etwas tollpatschig und stolpert vielleicht öfters. Der Beckenboden kann auch betroffen sein und deshalb kommt es vielleicht überraschend wieder zu einer nassen Hose oder einem nassen Bett.

Fußfehlhaltung

Stehen die Füße nicht im Lot, hat das einen Einfluss auf den restlichen Körper. Denk an das Beispiel vom schiefen Turm von Pisa. Sind die Füße daher nicht mittig eingestellt, passt sich der restliche Körper an. Jeder Schritt muss vom Becken abgefangen werden und wenn da die Muskulatur nicht im Gleichgewicht ist, hat das auch Auswirkungen auf den Beckenboden.

Das waren jetzt echt viele Ursachen warum dein Kind einnässen könnte, aber längst noch nicht alle. Da das Thema sehr komplex ist, braucht es mehrere Berufsgruppen, die deinem Kind helfen können. Die Untersuchung bei der Kinderärztin / beim Kinderarzt steht dabei an erster Stelle.


Was kannst du tun, wenn du einnässt?

  • Wende dich an deine/n (Kinder-)Ärztin/Arzt – Es wird eine Anamnese erhoben, eine körperliche Untersuchung durchgeführt und wenn nötig die entsprechenden Therapieschritte eingeleitet. Vielleicht wirst du zur Physiotherapie, Psychologie oder zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus geschickt.
  • Erstelle ein Miktionsprotokoll – führe Buch über die Trink- und Harnmenge sowie Zeitpunkt und Ort
  • Physiotherapie: Nach einer Anamnese und körperlichen Untersuchung wird gemeinsam ein Therapieplan erstellt. Die Maßnahmen richten sich je nachdem, was im Befund auffällig war.
  • Psychologie: Psychische Probleme können sowohl die Ursache als auch die Folge vom Einnässen sein. Eine mentale Unterstützung und Problemlösung auf psychologischer Ebene sind wichtig und sehr wertvoll.

Du willst meine Unterstützung und meinen Rat – melde dich bei mir.


Was mache ich als Physiotherapeutin in der Therapie bei Kindern die Einnässen? – Was erwartet dich in der Therapie

  • Blasenprotokoll
  • Wahrnehmungsübung
  • Mobilisationen – aktiv oder viszeral
  • BeBo Training – detonisieren, bewusst aktivieren
  • Fuß+Mundarbeit
  • GGW Training
  • Entspannungstechniken – durch die Physiotherapeutin oder in Anleitung als Eigentraining
  • sonstiges aus dem Befund

Quellen:

http://www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute/urologie/pat_info/kinderurologie/inhalte_kinderurologie_krankheitsbilder/ abgerufen am 26.01.2021

https://acamh.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/jcpp.12622 abgerufen am 26.01.2021

https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Nur-ein-Psychologe-auf-eine-Million-Menschen-308369.html abgerufen am 26.01.2021

https://www.kinderarzt.at/kindergesundheit/lexikon/bettn%C3%A4ssen-und-einn%C3%A4ssen-enuresis abgerufen am 19.01.2021

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/erkrankungen/kontrolle-der-blase-und-des-darms/ursachen-einnaessen-tags/ abgerufen am 19.01.2021

https://www.netdoktor.de/krankheiten/diabetes-mellitus/diabetes-bei-kindern/ abgerufen am 27.01.2021


Ursachen für das Einnässen – Teil 1


Mein Kind macht nachts ins Bett – ist doch normal – (oder?)

Diesen Satz wirst du wohl kaum von irgendwem mit Stolz geschwellter Brust von den Dächern schreien hören. Selbst wenn das Bett dann mehrere Nächte in Folge trocken ist gibst du eher deinem Kind ein knallendes „high five“, dass die Handflächen nur so brennen, aber einen Boomerang in den Sozialen Medien postest du dazu sicher nicht.

Warum eigentlich nicht? Erfolgsgeschichten mag doch jeder.

Den meist mühsamen Weg dorthin mit all seinen Höhen und Tiefen will aber kaum einer zeigen. Schon gar nicht bei einem Tabuthema. Eine Sache die uns peinlich ist und unserem Kind erst Recht. Die Privatsphäre deines Kindes gilt es zu schützen, denn das Internet vergisst nie.

Trotzdem möchte ich dir heute etwas mehr zu diesem Thema erzählen. Warum?
Weil ich mutig bin? Nein, ab und zu, aber würde es mein Kind betreffen, würde ich seine Privatsphäre schützen. Das tun wir als Mama und Papa. Das ist unsere Aufgabe, unsere Pflicht. Natürlich. Nur helfen tun wir unserem Kind leider auch nicht, wenn wir mit niemanden darüber sprechen.

Das dein Kind noch tagsüber oder nachts ins Bett macht, ist bis zum Alter von 5 Jahren normal. So „normal“, dass in jeder 1. Klasse Volksschule mindestens 2 Kinder sitzen, die betroffen sind.


In jeder 1. Klasse Volksschule sind 2 Kinder, die nachts einnässen.

Aber die beiden wissen gar nichts voneinander.

Sie wissen auch nicht, dass sie im selben Raum mit einem Kind sind, das gerade sehr ähnliches durchlebt.

Beide wollen eigentlich nicht mehr in einem nassen Bett aufwachen. Sie haben die Nase voll von den Windeln.

Keiner von den beiden weiß, dass es noch jemanden gibt, der auch noch nie trocken war.

Jemand, der auch in der Nacht von einem Elternteil als Schlafender aufs WC gesetzt wird.

In der 3. Klasse betrifft es dann nur mehr 7% (1 von 25 Kindern).


Ich berate dich gerne damit auch dein Kind tags und nachts trocken wird.


Was kannst du tun? Einfach warten bis die Zeit vergeht? Wer kann helfen?

Ich habe mich genau zu diesem Thema spezialisiert. Es kommen Kinder und Eltern zu mir, die nicht länger im Stillen leiden wollen. Egal ob nasse Hose oder ein trockenes Bett – genau da kann ich euch unterstützen.

Leider kursieren im Internet noch viele Berichte, dass die Ursache rein psychisch ist. Eine seelische Belastung ist eine nasse Hose oder Bett für fast alle Betroffenen. Die psychischen Auffälligkeiten sind aber zumeist eine Folge und nicht der Auslöser.


Kinder, die Einnässen trinken meist viel zu wenig


Eine der Ursachen ist, dass dein Kind zu wenig trinkt. – Wie soll denn das gehen?

Zu wenig trinken und trotzdem geht was in die Hose oder ins Bett? – Ja du hast richtig gelesen.

Sehr häufig haben die Kinder, die zu mir kommen eine kleinere Blase, als sie in ihrem Alter haben sollten und das nicht nur ein bisschen kleiner, sondern häufig nur 1/3 der Größe.

Warum?

Gestartet hat das ganze vielleicht damit, dass das Spielen einfach so viel spannender war, als zum Klo zu gehen.

Das Prinzip weniger trinken, dann muss ich weniger oft aufs Klo. Das verstehen schon Dreijährige, also wird einfach weniger getrunken. Dann muss sich die Blase tagsüber nie wirklich füllen.

Am Abend meldet sich dann der Durst. Der Körper will sein Flüssigkeitsdefizit ausgleichen.

Dann wird von vielen Kindern meist mehr getrunken als tagsüber.

Die Blase kann dann den Urin, der in der Nacht produziert wird, schon zu einem gewissen Maß sammeln, aber irgendwann ist Schluss und sie kann sich nicht mehr weiter dehnen und muss sich entleeren.

Die Folge – bereits in der Nacht ein nasses Bett.


Also was ist die Lösung? Weniger trinken – sicher nicht.


Der Körper braucht die Flüssigkeit, um alle seine Aufgaben zu erfüllen. Wenn er zu wenig Wasser bekommt, leidet er unter Konzentrationsstörungen, hartem Stuhl, das Blut wird dickflüssiger, usw. – das sind alles unerwünschte zusätzliche Herausforderungen.

Was ist die eigentliche Lösung – trink den Großteil schon vor 17 Uhr, also regelmäßig über den ganzen Tag verteilt.

So kann die Blase sich immer wieder ausdehnen. Sie kann so auch altersgemäß mitwachsen.

Außerdem erhält dein Körper immer wieder in kleinen Dosen Flüssigkeit.

Wird diese schön über den Tag verteilt aufgenommen, hat der Körper die besten Voraussetzungen um seine Arbeit zu tun.

Starte mit der Maßnahme des regelmäßigen Trinkens sobald dein Kind Wasser erhält – also erst ab der Einführung der Beikost. Geh mit gutem Beispiel voran.

Weitere Ursachen warum Kinder einnässen, erfährst du im nächsten Beitrag.


Du denkst dein Kind hat auch eine zu kleine Blase?

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Denn das kleine und große Geschäft deines Kindes, ist mein Geschäft. 😉